Die Konsolen-Ecke einrichten

Konsolenspieler haben ganz unterschiedliche Präferenzen, was die Einrichtung ihres Medienbereiches angeht. Die einen versinken am liebsten im vermeintlich bequemsten Sessel der Welt und wollen auch nicht mehr als maximal sechs Finger bewegen, um in die digitalen Spielwelten vorzudringen. Die anderen brauchen viel Platz, weil sie sich vorzugsweise mit einer großen Freundesschaar an der Kinect oder der Wii austoben wollen.

Die persönlichen Vorlieben

Wer sich nicht für eine Variante entscheiden will, kann natürlich auch über einen Kompromiss nachdenken. Vielleicht richtet man den gemütlichen Lieblings-Lehnsessel ein wenig mehr in diagonaler Blickrichtung auf den Fernseher oder die Leinwand aus und macht dafür eine lange Sofareihe oder eine bequeme Eckcouch zum Mittelpunkt des Zimmers. Zwischen den Sitzmöbeln und dem Fernseher sollte nach Möglichkeit ausreichend Platz sein, falls man doch mal ein Spiel spielt, bei dem man aufstehen und sich bewegen muss.

Wenn man dann vor dem Fernseher herumhüpft oder zusammen auf der Eckcouch das gemeinsame Lieblingsspiel spielt, liegt das Hauptaugenmerk selbstverständlich auf dem Bildschirm oder der Leinwand. Ob man sich für einen Beamer oder einen Flatscreen-Fernseher entscheidet, ist vor allem eine Platzfrage. Es ist aber auch wichtig, ob man lieber in einem hell erleuchteten Raum spielt oder doch eher für das Spielerlebnis den Raum ein wenig abdunkelt. Neue Beamer sind zwar in der Lage, auch bei mäßiger Sonneneinstrahlung noch eine sehr satte Projektion auf die Leinwand zu werfen, aber Fernseher sind ihnen in dieser Beziehung immer noch überlegen.

Die notorischen Einzelspieler

Spielt man lieber für sich alleine, wird die Konsole oft im Schlafzimmer angeschlossen. Im Bett oder auf der Bettcouch spielt es sich an lauen Sonntagen doch auch am besten. Zwischen Bettdecken, Kopfkissen und weichen Polstern wird die Spielecke zum idealen Zufluchtsort bei Regenwetter oder chronischer Erkältung. Dabei sollte man das Schlafzimmer aber nicht zu einer düsteren Räuberhöhle verkommen lassen. Es steigert bei Langzeitspielern das Wohlbefinden, wenn ausreichend Licht und Farbe über die Fenster hineingelassen werden – zum Beispiel über Vorhänge und Tücher. Ein passender Flokati sorgt dafür, dass man sich auch Barfuß im Schlafzimmer rundherum wohl fühlt.

Wo die Konsole eher nicht hingehört

In die Zimmer der jüngsten Hausbewohner gehören Spiele-Konsolen eigentlich nicht. Bei Jugendlichen im Teenager-Alter ist es eine reine Charakterfrage, ob er oder sie verantwortungsvoll mit so einem Gerät umgehen kann. Bei kleinen Kindern sollte man generell davon absehen, Fernseher und Konsole direkt im Kinderzimmer unterzubringen. Steht das Gerät im Wohnzimmer, lässt sich auch viel besser regulieren, was die Kinder spielen und gucken dürfen und wie viel Zeit sie vor der Mattscheibe verbringen.