Die letzte Spielekonsole, die das Haus Sega herausbrachte, nannte sich Dreamcast. Wörtlich übersetzt hieß dies Traumübertragung. Das Logo der Spielekonsole war ein Strudel, der symbolisierte, dass die Konsole erweiterbar ist. In Amerika erschien die Spielekonsole im Herbst 1999 und wurde ca. 10 Millionen mal verkauft. Dreamcast ist die 6. Konsolen Generation. Das bisher erfolgreichste Spiel war „Sonic Adventure“. Die Dreamcast Konsole hat ein Speichermedium von 1,2 Gigabyte.
In Japan wurde die Dreamcast unter verschiedenen Namen veröffentlicht. Um nur einige zu nennen: Guppy oder auch Black Belt. Als die Spielekonsole dann im Oktober 1999 auch den europäischen Markt eroberte, brach sie sämtliche Verkaufsrekorde. Es gab über 600000 Vorbestellungen und innerhalb der ersten 24 Stunden wurden über 100 Millionen Dollar Umsatz mit der Dreamcast gemacht. Innerhalb weniger Wochen wurden 1 Million Konsolen verkauft. 2001 hat Sega dann wegen finanzieller Schwierigkeiten die Produktion der Spielekonsole eingestellt. In Europa und Nordamerika wurde der Verkauf dann 2002 gestoppt.
Die Dreamcast Spielekonsole besitzt wie viele andere Spielekonsolen ein eingebautes Modem. Dieses Modem lässt sich bei einem Defekt leicht austauschen. Man konnte die Konsole auch mit einem extra angebotenen Breitbandadapter betreiben. Dieser wurde aber nur in sehr geringer Stückzahl hergestellt. Wollte man die Internetfähigkeit der Konsole vollends ausschöpfen, so musste man sich ein separat erhältliches Set zulegen, welches aus Tastatur und Maus bestand. Zusätzlich gab es zu der Grundversion der Dreamcast Spielekonsole etliches an Zubehör. Um nur einiges zu nennen: eine Tanzmatte. ein Light-Gun und diverse Controller. Außerdem gab es noch etliche Prototypen an Zubehör, was aber nie auf den Markt kam. Hierzu zählte zum Beispiel: ISDN-Adapter, Handy Adapter und auch eine Dreamcast DVD mit einem DVD Laufwerk.
Für die Dreamcast Spielekonsole gab es unendlich viele Spiele in allen Genren. Obwohl die Dreamcast nicht mehr offiziell erhältlich ist, kann man in Japan immer noch Spiele kaufen. Nachdem der Verkauf der Dreamcast eingestellt wurde, entwickelten sich hauptsächlich in England und Frankreich Szenen mit Hobby-Programmierern, die dank einer Open Source Lösung, die Dreamcast zu einem Renner für selbstprogrammierte Spiele ohne Lizenz machte. Diese Spiele dürfen auch weiterhin ohne Lizenz verkauft werden. Die Dreamcast Spielekonsole sprach Kids und Jugendliche jeden Alters an. Durch die vielen unterschiedlichen Spiele war die Dreamcast für fast jeden geeignet. Allerdings hatte die Dreamcast Spielekonsole auch sehr viele Konkurrenzprodukte, die ähnlicher Art waren. Hier kann man zum Beispiel die Playstation anführen.
Neueste Kommentare
vor 3 Jahre 18 Wochen