Gameboy

Der Gameboy, eine Handheld – Konsole, von der japanischen Firma Nintendo wurde im Jahr 1989 zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Dank der niedrigen Herstellungskosten und breiten Auswahl an Spielen verkaufte sich der Gameboy und seine Familie mehr als 200 Millionen Mal. Bis heute wurden 8 verschiedene Gameboy – Modelle auf den Markt gebracht. Zielgruppe waren in erster Linie Kinder ab 10 Jahren, aber schon bald wurden auch die Erwachsenen in seinen Bann gezogen.

Der Game-Boy-Classic war 1989 der erste seiner Familie. Die Vorteile waren die niedrigen Kosten, der geringe Batterieverbrauch und der aufladbare Akku zum geringen Preis. Als Nachteile könnte man heute die Größe zählen, sowie den kleine Prozessor und den schwarz – weiß Bildschirm. 1995 wurde der Game-Boy-Special-Edition in den Verkauf gebracht. Dieser war zwar vom Technischen her identisch mit dem Classic, jedoch gab es ihn dann in sechs verschiedenen Gehäusefarben und zusätzlich bekamen die Käufer eine Transportbox für den Gameboy und 6 Spiele inklusive Hülle dazu.

Ein Jahr Später kam dann der Game-Boy-Pocket. Die Technik blieb wieder gleich, aber er wurde viel kleiner und damit auch handlicher. Der Gameboy-Pocket lief außerdem mit Batterien und das LC – Display wurde kontrastreicher. Der Game-Boy-Light kam 1997 nur in Japan auf den Markt und war wieder gleich wie der Pocket, nur dass die Light Version etwas größer war und eine grüne Hintergrundbeleuchtung hatte. Der erste Gameboy mit Farbdisplay war der Game-Boy-Color, welcher 1998 in den Verkauf gelangte. Außerdem hatte dieser eine Infrarot Schnittstelle, mit welcher man ohne Linkkabel gegen andere Gameboy Color–Spieler spielen konnte. Das Color Modell wurde in sieben verschiedenen Gehäusefarben produziert.

Der Gameboy-Advance (2001) war der erste Gameboy der in der Technik verbessert wurde. Diese Konsole ist aufklappbar und verfügt über eine Beleuchtung, die das Spielen in der Dunkelheit ermöglichte. Der Nintendo DS/Lite/Dsi wurde parallel zum GBA verkauft. Beim Gameboy-Ds sind der Berührungsbildschirm, das eingebaute Mikrofon, und der WLAN-Adapter neu und wurde auch gleich von den GBA-Spielern bevorzugt. Der letzte seiner Familie war der Game-Boy-Micro (2005). Der kleinste Gameboy. Dieser ist nur mit den GBA Spielen kompatible, da für die GBC Teile kein Platz mehr vorhanden war.